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Frauenflashmob 2011 |
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Bericht der BNN zum 1. Frauenflashmob anlässlich des 100. Weltfrauentag am 10. März in Karlsruhe. Rosen für die Bürgerinnen der Stadt Frauen betonen Leistungen mit einer Blumenniederlegung
wg. Ein ungewöhnliches Bild bot sich gestern Passanten, die am späten Nachmittag am Platz hinter der Kleinen Kirche in der Karlsruher Innenstadt vorbeikamen. Mit roten Rosen in den Händen umringten rund 50 Frauen jeden Alters die dortige Marktfrauenstatue, sangen und legten die Blumen am Sockel des Denkmals ab. Anlässlich des Jubiläums „100 Jahre Internationaler Frauentag“ fand sich eine Gruppe Frauen zum ersten „Karlsruher Frauen-Flashmob“ zusammen, einer spontanen Aktion, um der dargestellten Marktfrau stellvertretend für alle Bürgerinnen der Fächerstadt die Ehre zu erweisen. Initiiert wurde dies vom Frauenbüro der Stadt Karlsruhe, der Wohnungslosenhilfe „Sozpädal“ und dem Businessnetzwerk „Business and Professional Women“ Karlsruhe. Die 1928 von dem Bildhauer Hermann Föry angefertigte Frauenstatue sei nicht zufällig zum Mittelpunkt der Aktion auserwählt worden, so Annette Niesyto, Frauenbeauftragte der Stadt Karlsruhe. „Die Figur der Marktfrau ist ein Symbol für die Frauenarbeit in Karlsruhe“, erklärte sie. „Sie steht für das aufstrebende Bürgertum der damaligen Zeit und für all das, was Frauen bis heute für unsere Stadt leisten.“ Mit ihrer Arbeit schafften die Frauen die Grundlage für den heutigen Alltag in Karlsruhe. Bei der Aktion gehe es nicht nur darum, die Errungenschaften von Frauen in Machtpositionen zu würdigen, so Niesyto. „Es geht um alle Frauen und ihre gleichberechtigte Teilhabe in allen Bereichen der Gesellschaft“, sagte sie. Nicht nur aus dem Haushalt, auch aus der Wirtschaft seien Frauen heutzutage nicht mehr wegzudenken. „Diese Leistun-gen wollen wir feiern und wertschätzen.“ Die gestrige Aktion stimmte ein auf die Revue „Brot und Rosen – 100 Jahre Internationaler Frauentag in Deutschland“, die heute ab 18.30 Uhr im Tollhaus stattfindet. Sie erweckt die Jahrzehnte seit dem ersten Internationalen Frauentag am 19. März 1911 mit Musik, Bildern und Worten wieder zum Leben.
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